Statt harter Zählvorgaben nutze drei bis vier zarte Takte Einatmung, eine kleine Haltepause, drei bis fünf Takte Ausatmung, wieder eine kleine Pause. Bleibe stets unter deiner Komfortgrenze. Die Idee: gleichmäßige Ecken, aber weiche Kanten. Viele spüren, wie Gedankenkanten mitglätten und der Fokus zurückkehrt. Wenn Druck entsteht, verkürze sofort alles und erlaube absolute Mühelosigkeit.
Verwende eine sanfte Version: vier Takte ein, kurze, angenehme Füllpause, bis zu acht Takte aus, ohne Pressen. Stell dir vor, du hauchst eine Fensterscheibe an. Das beruhigt Herz und Zwerchfell, fördert Wärme in Brust und Gesicht und weckt Gähnen. Wichtig: nur so lange, wie es friedlich bleibt. Sobald Enge auftaucht, zurück zur natürlichen, fließenden Atmung wechseln.
Atme durch die Nase ein, summe leise beim Ausatmen, als würdest du eine vertraute Melodie andeuten. Das Vibrieren beruhigt den Vagusnerv und lenkt Aufmerksamkeit sanft nach innen. Summen dämpft Grübeln, weil Klang und Rhythmus den inneren Takt übernehmen. Kurz nachspüren, ob Schultern fallen. Wenn ja, wiederholen. So gleitet der Körper Richtung Schlaf, ohne darüber nachzudenken.
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