Setze dich aufrecht, senke die Schultern, neige den Kopf sanft zur Seite und halte die Position, bis du ein mildes, angenehmes Ziehen spürst. Atme ruhig, verlängere ausatmend minimal die Reichweite, ohne zu drücken. Wechsle die Seiten. Optional lege leicht die gegenüberliegende Hand auf den Hinterkopf, nur als Erinnerung zur Länge. Nach einer Minute fühlt sich die Halswirbelsäule freier an, der Blick klarer, und die Konzentration profitiert, weil mikroverkürzte Strukturen wieder Raum bekommen.
Heb die Schultern beim Einatmen langsam zu den Ohren, ziehe die Ellbogen nach hinten und lass die Schultern beim Ausatmen weich sinken. Spüre, wie Wärme entsteht, wenn die Gelenke ruhig und groß geführt werden. Wiederhole zehn ruhige Kreise vorwärts und rückwärts. Verbinde jede Ausatmung mit dem Loslassen unnötiger Spannung. Diese einfache, unauffällige Übung aktiviert Durchblutung, bringt Weite in die Brust und macht langes Tippen oder Telefonieren spürbar angenehmer. Ideal zwischen zwei kurzen Aufgabenblöcken.
Rutsche ein wenig nach vorn, verschränke die Hände am Hinterkopf, ziehe die Ellbogen leicht nach außen und lehne dich sanft gegen die Stuhllehne. Hebe das Brustbein minimal, als würdest du einem Sonnenstrahl entgegenlächeln. Atme ruhig, halte die Länge ohne Hohlkreuz. Nach drei, vier tiefen Atemzügen fühlst du mehr Freiheit im vorderen Schultergürtel. Diese Form der Dehnung kontert Rundrücken, erleichtert Atmung und verbessert die Haltung, ohne Aufmerksamkeit im Büro auf dich zu ziehen.
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